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Versuch 3: Nachweis mit Essigsäure

Versuch: Erkennung von Spuren durch die Bedampfung mit Essigsäure


Achtung: Versuch unter dem Abzug durchführen!!!

Dieser Versuch eignet sich um Abdrücke auf Spurenträgern aus Kupfer, Messing, Aluminium oder aus einer anderen Metalllegierung sichtbar zu machen.

 

 

Geräte:

Ein Dreifuß, einen Bunsenbrenner, ein Becherglas, eine Zange

Chemikalien:

Essigsäure, ein Spurenträger

 

 


Aufbau:

Den Versuch bauten wir wegen der aufsteigenden Essigsärue-Dämpfe in einem Abzug auf. Den Bunsenbrenner platzierten wir unter den Dreifuß. Die Essigsäure gaben wir in ein Becherglas, welches wir auf den Dreifuß stellten. Als Spurenträger wählten wir ein Stück Kupferblech. Diesen Spurenträger (mit dem vorher darauf platzierten Fingerabdruck) hielten wir über das Becherglas in die aufsteigenden Essigsäuredämpfe.

 

 

 
Beobachtungen:

Nach einiger Zeit wurde die auf dem Spurenträger platzierte Spur sichtbar. 
Es waren jedoch nur die groben Umrisse zu sehen und ein konkretes Profil des Fingerabdrucks war nicht zu erkennen.

Deutung:

Essigsäure
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c6/Essigs%C3%A4ure_Keilstrich.svg/160px-Essigs%C3%A4ure_Keilstrich.svg.pngAchtung,
Essigsäure ist ätzend.Die Siedetemperatur der Essigsäure liegt bei 118 Grad. Essigsäure ist die Carbonsäure  des Ethanols. Bis auf die polare COOH Endgruppe ist die Essigsäure unpolar.

Durch die aufsteigenden Dämpfe beginnt der Spurenträger zu oxidieren, wodurch sich die Spur herausbildet. Dieses Verfahren ist zwar spurenschonend, bedarf aber einer längeren Untersuchungszeit. Die Ergebnisse müssen sofort fotografisch festgehalten werden.



Ergebnis:

Die vorher auf den Spurenträger platzierte Spur wurde zwar durch die Bedampfung mit der Essigsäure sichtbar gemacht, da sich die Essigsäuredämpfe an den Fettsubstanzen ablagerten, die wir durch den Fingerabdruck auf dem Spurenträger hinterlassen hatten, aber als wirklichen Erfolg kann man diesen Versuch nicht werten. Wir konnten lediglich sehen, dass hier ein Fingerabdruck war, Feinheiten oder Rillen waren nicht zu erkennen und für eine Identifizierung wären Fingerabdrücke, die mit diesem System sichtbar gemacht worden sind, nicht geeignet gewesen.

 

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Gruß, Jan
 
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