crimeandscience
Navigation  
  Willkommen
  Geschichte der Kriminalistik
  Daktyloskopie
  Dokumentenfälschung
  => Versuch: Chromatographie
  Toxikologie
  Biologische Spuren
  Drogennachweise
  Gästebuch
  Kontakt
  Quellen & Links
  Disklaimer
  Gruppeninterner Bereich
Homepage designed by Jan Plitzkow
Versuch: Chromatographie

Chromatographie


Man benötigt:

verschiedene Stifte einer Farbe und Sorte (also entweder alles Filzstifte oder alles Kugelschreiber, nicht mixen), ein Filterpapier, ein Glasgefäß und ein Fließmittel (die Art des Fließmittels hängt von der Beschaffenheit des Stiftes ab, in unserem Versuch war es Wasser).

 

Durchführung:

Die Tinte wird aus dem Dokument extrahiert (mit Hilfe von Alkohol oder bei wasserlöslichen Stiften befeuchtet man einen Finger mit Wasser und drückt von der Rückseite des Dokuments den zu untersuchenden Buchstaben auf das Filterpapier). Nun befindet sich der Buchstabe mit der zu prüfenden Tinte auf dem Filterpapier. Um diesen Schritt ein wenig zu vereinfachen, haben wir in unserem Versuch direkt auf das Filterpapier geschrieben.

https://img.webme.com/pic/c/cirmeandcience/dc_annika_01.jpg

 

Wir wollten einen gefälschten Scheck mit einer angehängten Null darstellen, deswegen haben wir die beiden ersten Zahlen mit dem gleichen schwarzen wasserlöslichen Filzstift geschrieben, die letzte Ziffer allerdings mit einem anderen schwarzem wasserlöslichen Filzstift.

 

Währenddessen befüllt man das Glasgefäß mit dem Fließmittel, in unserem Fall, da es wasserlösliche Stifte waren, mit Wasser, sodass der Boden des Gefäßes leicht bedeckt ist, circa 0,5 cm hoch. Benutzt man Kugelschreiber funktioniert dieses Fließmittel nicht, man muss ein anderes benutzen.

Nun wird das Filterpapier in den Behälter mit dem Fließmittel gehalten, sodass das Papier leicht im Wasser steht.

Man sieht, dass sich verschiedenen Farben auf dem Filterpapier sichtbar machen.

 

https://img.webme.com/pic/c/cirmeandcience/dc_annika_02.jpg

Nach einiger Zeit hat man ein Ergebnis und nimmt das Filterpapier wieder heraus.

 Unser Endergebnis sah folgendermaßen aus:

 https://img.webme.com/pic/c/cirmeandcience/dc_annika_03.jpg

In einem weiteren Versuch haben wir einen Text auf ein Stück Papier geschrieben, jedoch war ein Buchstabe mit einem anderen Stift gefälscht. Auf den ersten Blick konnte man nicht erkennen, welcher es war.

 

https://img.webme.com/pic/c/cirmeandcience/dc_annika_04.jpg

Da es diesmal kein Filterpapier war, konnte das Fließmittel nicht so wirken, wie wir es beim ersten Versuch gesehen haben, da normales Papier für eine Chromatographie nicht geeignet ist. Deswegen haben wir das Papier einfach in Wasser getaucht, da es auch diesmal wasserlösliche Stifte waren. Nach diesem Schritt konnte man deutlich erkennen, welches der gefälschte Buchstabe war. Er erscheint deutlich rot, die anderen hingegen blau.

 

 https://img.webme.com/pic/c/cirmeandcience/dc_annika_05.jpg


Erklärung:

Die Farben von Stiften setzen sich immer aus mehreren Farbstoffen zusammen. Ein schwarzer Stift beispielsweise kann aus blauem, gelbem und pinkem Farbstoff bestehen (siehe Ergebnis oben). Durch die Chromatographie werden diese Farbstoffe getrennt. Auf Grund von Kapillarkräften kann das Wasser das Filterpapier hochsteigen und reißt die einzelnen Farbstoffe mit sich. Sie sind alle an verschiedenen Stellen des Papiers sichtbar, da manche Farbstoffe einfacher transportiert werden können, andere nicht. Die, die nicht so leicht transportiert werden können sammeln sich eher unten am Anfang an. Die leichter zu transportierenden Stoffe kommen weiter nach oben. Dieses entstandene Farbmuster ist also spezifisch und kann somit einfach verglichen werden.

 

Die Fälschung ist somit aufgedeckt.

 

Aktivität (heute): 1 Besucher (13 Hits)
Uhrzeit  
   
Werbung  
   
ACHTUNG!  
  Hallo Wenke,
ich habe Ihre Nachricht erhalten und auch versucht darauf zu antworten. Mein Email-Programm sagt mir aber, dass Ihre Email-Adresse nicht erreichbar ist. Liegt vllt ein Tippfehler vor?
Gruß, Jan
 
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=