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Versuch: Marsh'sche Probe

Die Marsh'sche Probe - Der Nachweis von Arsen


Arsen war als Mordgift sehr beliebt, da es in Pulverform geruchs- und geschmacklos war. So konnte es leicht in Lebensmittel eingefügt werden, ohne dass es das Opfer gemerkt hat. Auch die Symptome, welche die Menschen aufwiesen, die mit Arsen vergiftet wurden, konnten anderen Krankheiten wie Cholera zugewiesen werden. Deswegen blieben viele Arsenmorde ungeklärt.

Dies änderte sich 1836 mit James Marsh, welcher als erster ein Nachweisverfahren für dieses Gift lieferte: die Marsh'sche Probe. Mit ihr können auch noch kleinste Mengen (bis zu 0,00001 mg) chemisch nachgewiesen werden. Auch wenn die Arsenvergiftungen in der heutigen Zeit deutlich zurück gegangen sind, ist die Marsh'sche Probe immer noch in der Gerichtsmedizin anzutreffen.

 

Hierzu benötigt man: eine zu analysierende Substanz oder eine arsenhaltige Lösung, Zink, Schwefelsäure, einen Brenner, eine Woulfe'sche Flasche, ein Trichterrohr, Calciumchlorid und ein schwer schmelzbares Glasrohr.

 

Versuchsaufbau:

[http://www.swisseduc.ch/chemie/kriminalistik/crimeproject/assets/images/arsenbild.gif]

 

Dieser Versuch ist angemessen, da Arsen eine leichte Reduktionsfähigkeit in Anwesenheit starker Reduktionsmittel besitzt.

Die zu untersuchende Substanz wird in den linken Behälter mit Zink und H2SO4 gegeben. Danach wird das Gefäß verschlossen.

Ist Arsen vorhanden, reagiert es zu Arsenwasserstoff:

 

http://upload.wikimedia.org/math/7/a/1/7a1705446efa003ec266db4fa624cae9.png

 

Diese Substanz entweicht in das Glasrohr und wird erhitzt. Durch Wärmeeinwirkung zersetzt sich der Arsenwasserstoff zu Arsen und Wasserstoff:

 

2AsH3 → 2As + 3H2

 

An der Glaswand scheidet sich ein metallischer Arsenspiegel ab, wenn die zu prüfende Substanz Arsen beinhaltet.

Der Stoff wäre damit nachgewiesen.

 

VORSICHT: AsH3 ist giftig, es muss also daher unter dem Abzug gearbeitet werden!!

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